Lexikon

Tetrarchie

[
grch., „Vierherrschaft“
]
das vom röm. Kaiser Diocletian (284 –305) eingerichtete Regierungssystem, das der regellosen Erhebung von Kaisern u. Gegenkaisern durch das Heer vorbeugen u. die Verwaltung des Reiches sowie die Sicherung seiner Grenzen erleichtern sollte: Im Osten u. Westen herrschten jeweils ein Kaiser (mit dem Titel Augustus) u. ein Unterkaiser (Titel: Caesar); die Caesares waren zugleich als Nachfolger der Augusti vorgesehen, die nach einer Regierungszeit von 20 Jahren zurückzutreten hatten. Das System hat die Regierungszeit Diocletians jedoch nur kurze Zeit überdauert.
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