Lexikon

Tetrarchie

[
grch., „Vierherrschaft“
]
das vom röm. Kaiser Diocletian (284 305) eingerichtete Regierungssystem, das der regellosen Erhebung von Kaisern u. Gegenkaisern durch das Heer vorbeugen u. die Verwaltung des Reiches sowie die Sicherung seiner Grenzen erleichtern sollte: Im Osten u. Westen herrschten jeweils ein Kaiser (mit dem Titel Augustus) u. ein Unterkaiser (Titel: Caesar); die Caesares waren zugleich als Nachfolger der Augusti vorgesehen, die nach einer Regierungszeit von 20 Jahren zurückzutreten hatten. Das System hat die Regierungszeit Diocletians jedoch nur kurze Zeit überdauert.
xxScience_Photo_Library-11758167-HighRes.jpg
Wissenschaft

Am Rand der Raumzeit

Wenn unser Universum aus einer Singularität entsprungen wäre, bliebe der Urknall ein Mysterium. Doch Kosmologen wollen sich damit nicht abfinden. von RÜDIGER VAAS Hat die Welt einen Anfang oder existiert sie ewig? Diese höchst kontroverse Frage ist uralt – älter als die moderne Kosmologie, die auf der Allgemeinen...

Sonne, Einstoß
Wissenschaft

Leben bei Roten Zwergen?

Auf der Suche nach einer zweiten Erde gelten Planeten bei Roten Zwergen als aussichtsreich. Doch wie lebensfreundlich sind sie wirklich? von FRANZISKA KONITZER Gliese 887 macht einen ruhigen, unspektakulären Eindruck – und genau deshalb interessiert sich Sandra Jeffers brennend für den Stern. Die Astronomin von der Universität...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon