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Wie entstanden IWF und GATT?

Noch während des Zweiten Weltkriegs planten die USA und Großbritannien eine krisenfeste Neuordnung der Weltwirtschaft. Die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren und ihre Folgen – schrumpfende Volkseinkommen, hohe Arbeitslosigkeit – hatten viele Industrieländer dazu bewogen, ihre Volkswirtschaften gegen Importe abzuschotten. In Deutschland hatte die Krise das Vertrauen in Marktwirtschaft und Demokratie untergraben und somit der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur Vorschub geleistet.

Man beschloss, zu einer liberalen Weltwirtschaftsordnung zurückzukehren, die durch internationale Verträge und Institutionen gesichert werden sollte. Protektionistische Tendenzen sollten durch eine koordinierte Währungs- und Wirtschaftspolitik unterbunden werden. So wurden 1945 der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank ins Leben gerufen. Zwei Jahre später folgte als Instrument der Welthandelsordnung das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (General Agreement on Tariffs and Trade, GATT).

Deuteronen, Raumstation
Wissenschaft

Viel zu viele Teilchen

Der AMS-Detektor an Bord der Internationalen Raumstation analysiert seit über zehn Jahren die Kosmische Strahlung. Nun offenbarten seine Daten Unerwartetes. von DIRK EIDEMÜLLER Bei Teilchenphysik denkt man meistens an große Beschleuniger, etwa an den Large Hadron Collider (LHC) bei Genf. Diese riesigen Maschinen bringen...

Spielendes Mädchen
Wissenschaft

Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt

Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...

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