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Tolle Knolle!

Klöße und Reibekuchen - gerade zur Zeit der Festtage sind sie hoch im Kurs. Aber nicht nur zu Weihnachten runden sie jedes Menü ab - Kartoffeln sind eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Weltbevölkerung. Schließlich enthalten sie viele Vitamine und Kohlenhydrate. Ob geschält und in Salzwasser gegart, ob zu Brei gestampft oder in Scheibchen gratiniert, die Kartoffel gehört zusammen mit Getreide, Reis und Mais zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln unserer Erde.

Weltweit auf Erfolgskurs

In den südamerikanischen Anden steht die Kartoffel bereits seit 8000 Jahren auf den Speisezettel. Die Spanier brachten sie im 16. Jahrhundert nach Europa und damit begann auch ihr Siegeszug. Schätzungen der Welternährungsorganisation zufolge werden weltweit in knapp 100 Ländern auf insgesamt rund 195 000 Quadratkilometern Fläche Kartoffeln angebaut. Im Jahr 2006 konnten fast 315 Millionen Tonnen Ernte eingefahren werden, mehr als die Hälfte davon kam aus Entwicklungsländern. Während der Kartoffelkonsum in Europa eher sinkt, ist er in den Entwicklungsländern gestiegen: Anfang der 60er Jahre lag der pro Kopf-Verzehr dort bei unter zehn Kilogramm jährlich, 2003 dann bei knapp 22. Das ist allerdings immer noch weniger als ein Viertel dessen, was sich die Europäer jährlich auf die Teller häufen.

Gehaltvolle Knolle

Kartoffeln enthalten viel Eiweiß, Vitamin C und Kohlenhydrate. Außerdem stecken Potasche, Calcium, Magnesium, Kalium, Niacin, Pantothensäure, Vitamin A, B1, B2 und B6 in ihnen. Die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe bleiben beim Kochen, Backen, Grillen und Garen mit Schale weitgehend erhalten. Geschälte Kartoffeln dagegen verlieren im Wasser rasch einen Großteil ihrer Vitamine.

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von Michaela Wetter, wissen.de
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