Wissensbibliothek
Leben Schakale in Rudeln?
Nein, sie leben in Gruppen, die sich aus einem Elternpaar und ihrem ein- bis zweijährigen Nachwuchs zusammensetzen. Haben sich Männchen und Weibchen einmal gefunden, bleiben sie ein Leben lang zusammen und verteidigen gemeinsam ein Revier, in dem sie nur noch ihren eigenen Nachwuchs ein bis zwei Jahre lang dulden. Alle Mitglieder einer Gruppe beteiligen sich an der Fütterung der Welpen. Durch ihr Heulen, das bei den Schabrackenschakalen hoch und bei den Streifenschakalen tief gestimmt ist und durch kurzes Bellen unterbrochen wird, informieren sie einander vor allem in der Abenddämmerung über ihren Aufenthaltsort und erklären gegenüber benachbarten Gruppen lautstark ihre Revieransprüche.
Übrigens: Alle acht bis neun Jahre brechen Tollwutepidemien unter den Schakalen aus, die sich aufgrund der Aggressionen gegen alle Eindringlinge und der entsprechend häufigen Bissverletzungen rasch verbreiten; auf Schakale geht in Afrika ein Viertel aller gemeldeten Tollwutfälle zurück.
Der menschliche Schädel entwickelte sich schnell
Großes Gehirn, flaches Gesicht: Diese Merkmale kennzeichnen den menschlichen Schädel und unterscheiden ihn von den Schädelformen unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Eine Studie zeigt nun, dass sich der menschliche Schädel im Laufe der Evolution schneller entwickelt hat als bei allen anderen großen und kleinen...
Augen: Komplizen des Lichts
Die Sinneszellen in unserer Netzhaut sind so sensibel, dass sie einzelne Photonen wahrzunehmen vermögen. Dabei sind die menschlichen Augen aber bei Weitem nicht die besten: Einige Tiere sehen die Welt in einer Weise, die für uns fast unvorstellbar ist. von Christian Jung Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Hören, Schmecken...