Wissensbibliothek
Was sind Ars antiqua und Ars nova?
Das Jahr 1325 stellt den Scheitelpunkt zwischen zwei aufeinanderfolgenden mittelalterlichen Musikrichtungen dar, der Ars antiqua und der Ars nova, der »alten« und der »neuen Kunst«. Diese musikhistorischen Begriffe deuten auf einen grundlegenden Gegensatz hin, in Wirklichkeit aber waren beides Entwicklungsschritte, die traditionelle Mehrstimmigkeit allmählich aus ihrer liturgischen Abhängigkeit zu lösen.
Mit dem Wandel von der Einstimmigkeit des gregorianischen Chorals zur Polyphonie machte die mittelalterliche Musik einen ganz entscheidenden Schritt. Dabei bildete die vor allem in der Pariser Schule von Notre-Dame gepflegte »Organum-Technik« eine Zwischenstufe. Zunächst wurde die zweite Stimme parallel zur ersten geführt, dann als selbständige Gegenstimme im Diskant eingesetzt und verziert, bis schließlich Perotinus Magnus (ca. 1165–1220) aus dem Organum die Drei- und Vierstimmigkeit ableitete.
Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer
Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...
Der Flaschenhals der Energiewende
Um auf dem Weg zu einer Stromversorgung auf Basis vor allem von Sonne und Wind weiter voranzukommen, sind große Energiespeicher notwendig. Wie weit sind die infrage kommenden Technologien? von HARTMUT NETZ Jahr für Jahr gehen in Deutschland mehrere Milliarden Kilowattstunden wertvollen Grünstroms verloren. Das liegt am...