Lexikon
Kündigungsfrist
die Frist zwischen dem Ausspruch der Kündigung und der Beendigung des betreffenden Rechtsverhältnisses. Für die meisten Dauerverhältnisse bestehen gesetzliche Fristen, die z. T. zwingend sind. Bei wichtigem Grund entfällt die Einhaltung einer Frist; es kann fristlos gekündigt werden.
Arbeitsrecht
Bei Arbeitsverhältnissen besteht nach § 622 BGB und durch das Gesetz zur Vereinheitlichung der Kündigungsfristen von Arbeitern und Angestellten vom 7. 10. 1993 für Arbeiter und Angestellte eine Kündigungsfrist von 4 Wochen. Die Kündigungsfrist erhöht sich bei längerer Beschäftigungsdauer auf bis zu 7 Monate (20 Jahre Beschäftigungsdauer). Bei einer Probezeit von längstens 6 Monaten kann das Arbeitsverhältnis mit Frist von 2 Wochen gekündigt werden. Tarifvertragliche Abweichungen sind möglich, einzelvertragliche Abweichungen nur bei Vereinbarung längerer Fristen. In Österreich beträgt die Kündigungsfrist für Angestellte 6 Wochen bis 5 Monate, für Arbeiter 14 Tage. In der Schweiz beträgt die Kündigungsfrist für Arbeiter und Angestellte gleichermaßen 1–3 Monate je nach Beschäftigungsdauer.
Mietrecht
Bei Mietverhältnissen richtet sich die Kündigungsfrist nach dem Zeitraum, für den die Miete gezahlt wird. Bei monatlicher oder längerer Mietzahlung ist sie zulässig spätestens am 3. Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf des übernächsten Monats. Bei der Wohnraummiete verlängert sich die Kündigungsfrist nach 5, 8 und 10 Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils 3 Monate.
Wissenschaft
Zurück zu den Ursprüngen
Auf der Jagd nach den fernsten Galaxien. von RÜDIGER VAAS Jung zu sein, ist bekanntlich relativ. Ein Mensch wie Maisie ist es beispielsweise mit neun Jahren – zumindest aus dem Blickwinkel typischer Leser von bild der wissenschaft. Eine Galaxie ist es mit 300 Millionen Jahren – zumindest aus der Perspektive menschlicher...
Wissenschaft
RNA macht Raupenfrauen
Manche Dinge können Männer besser, manche anderen dagegen nicht. Die reinen Fakten lassen daran meist keinen Zweifel. Das Tierreich jedenfalls ist voll von Beispielen. In vielen Fällen haben die Männchen zum Beispiel spezielle Qualitäten entwickelt, um Weibchen anzulocken. Und nicht immer handelt es sich dabei nur um schmuckvolle...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Tropfsteine als Klimazeugen
Endlich wieder sehen!
Die Segel gehisst
Strategien von Klimawandel-Leugnern aufgedeckt
Das Kosmologische Prinzip
Gentherapie gegen Krebs