Lexikon

Abbott

Berenice, US-amerikanische Fotografin, * 17.7.1898 Springfield, Ohio,  9.12.1991 in Monson, Me; begann als Bildhauerin; studierte ab 1921 in Paris bei E.-A. Bourdelle und C. Brancusi, 1923 Mitarbeiterin von Man Ray; wandte sich danach der Fotografie zu; schuf in ihrem 1926 eröffneten Pariser Atelier zahlreiche Portraits von Künstlern und Schriftstellern und verwaltete daneben seit 1927 den künstlerischen Nachlass von J. E. Atget. 1929 Rückkehr nach New York, wo sie mit ihren 1939 in dem Bildband „Changing New York“ veröffentlichten Bildern eine bedeutende Dokumentation der Stadt schuf
. Die in ihrem Anleitungsbuch „A Guide to Better Photography“ geforderte Verwendung einer möglichst großen Kamera ermöglichte hierbei einen Detailreichtum, der den Fotografien einen hohen Quellenwert verleiht
; 19341958 Dozentin an der New School for Social Research in New York.
Planeten, Stern
Wissenschaft

Totgeglaubte leben länger

Wenn sich ein Stern wie die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, verschlingt er seine nahen Planeten. Nun haben Astronomen jedoch Trabanten nach diesem Endstadium entdeckt. von THOMAS BÜHRKE In rund 7,5 Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff-Vorrat in ihrem Zentralbereich aufgebraucht. Dann schrumpft der Kern, bis...

Weltraum, Universum
Wissenschaft

Kosmischer Babyboom

Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...

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