Lexikon
Adipọsitas
[die; lateinisch]
Obesitas; Fettsuchtvom Normalgewicht um mehr als 20 % abweichende Vermehrung der Körpermasse durch Zunahme des Depotfetts (Body-Mass-Index größer als 30). Am verbreitetsten ist die Adipositas infolge von Überernährung und Bewegungsmangel, in eher seltenen Fällen ist sie durch eine Krankheit wie Störung des Hormonstoffwechsels bedingt. Zugrunde liegt der Adipositas vermutlich eine erbliche Veranlagung. Nach heutiger Auffassung besteht das Wesen der Adipositas in einer Störung des normalen Hunger-Sättigungsrelationsmechanismus, der zu einer positiven Energiebilanz führt: Es wird mehr Energie aufgenommen als verbraucht, und die überschüssige Energie wird in Form von Fett im Gewebe gespeichert. Adipositas ist ein Risikofaktor für Bluthochdruck, Diabetes mellitus u. a. Zur Behandlung dienen Reduktionsdiät, körperliche Bewegung und Verhaltenstherapie.
Wissenschaft
Lieber menschliche als künstliche Empathie
Chatbots können uns den Eindruck vermitteln, sie würden unsere Gefühle verstehen und empathisch darauf eingehen. Dabei wirken die Texte oft so authentisch, dass kein Unterschied mehr zu einem menschlichen Kommunikationspartner festzustellen ist. Und doch: Allein das Wissen, dass man mit einer künstlichen Intelligenz kommuniziert...
Wissenschaft
Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...