Lexikon
Agglomeration
[
Ballungsgebietlateinisch
]räumliche Konzentration von Arbeitsstätten und Wohngebieten mit einer Verdichtung der Infrastruktur; entwickelte sich besonders im Zeitalter der Industrialisierung durch rasches Anwachsen der städtischen Bevölkerung in den aufstrebenden Industriegebieten. Aus der Häufung von Arbeits- und Produktionsstätten auf engem Raum können sich Kostenvorteile, d. h. Agglomerationsvorteile, ergeben. Umgekehrt kann eine zu starke Verdichtung Agglomerationsnachteile bewirken, etwa in Form von Luft- und Wasserverschmutzung oder sehr hohen Bodenpreisen. – Als städtische Agglomeration bezeichnet man eine Stadt mit ihren Vororten und direkt angebundenen Umlandgemeinden. Verdichtungsraum, Metropolregion.
Wissenschaft
Warm und feucht
In den Nasenhöhlen von Robben und Huftieren fühlen sich Parasiten besonders wohl. von BETTINA WURCHE An einem eisigen Strand der Antarktischen Halbinsel liegt ein junger Südlicher See-Elefant und ruht. Auf einmal niest er – der weiße Schleim fliegt meterweit. Die Erklärung für diesen seltsamen Schnupfen sind winzige Milben in...
Wissenschaft
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...
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