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LEXIKON

Arbeiterdichtung

soziale Literatur, die den Arbeiter und seine Welt zum Gegenstand hat; insbesondere die seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Reihen der Fabrikarbeiter selbst geschaffene und auf deren Lebensprobleme bezogene Literatur, die ihre Anregungen vom Naturalismus (A. Holz, G. Hauptmann) empfing und durch die soziale Umschichtung der Zeit gefördert wurde. Hauptvertreter: M. Barthel, K. Bröger, G. Engelke, A. Petzold. Nach 1945 bildete sich die „Gruppe 61“ (M. von der Grün), von der sich 1970 der „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ abspaltete. E. Runge und G. Wallraff schrieben Industriereportagen.
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