Lexikon

Arbeiterdichtung

soziale Literatur, die den Arbeiter und seine Welt zum Gegenstand hat; insbesondere die seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Reihen der Fabrikarbeiter selbst geschaffene und auf deren Lebensprobleme bezogene Literatur, die ihre Anregungen vom Naturalismus (A. Holz, G. Hauptmann) empfing und durch die soziale Umschichtung der Zeit gefördert wurde. Hauptvertreter: M. Barthel, K. Bröger, G. Engelke, A. Petzold. Nach 1945 bildete sich die „Gruppe 61“ (M. von der Grün), von der sich 1970 der „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ abspaltete. E. Runge und G. Wallraff schrieben Industriereportagen.
Alexander Gerst
Wissenschaft

»Jeder, der es wünscht, erhält nun Zugang zur Raumfahrt«

Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...

Wissenschaft

Philosophieren statt Programmieren

Geoffrey E. Hinton ist ein Brite, der als Informatiker und Kognitionspsychologe erst in Kanada Karriere gemacht und dann bei Google gearbeitet hat, um das amerikanische Technologieunternehmen vor wenigen Jahren als über Siebzigjähriger zu verlassen. 2024 wurde er für seine Arbeit zu künstlichen neuronalen Netzen, die heute die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch