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LEXIKON

Bayreuther Festspiele

Richard-Wagner-Festspiele
Bayreuther Festspiele: Die Walküre
Luise Reuss-Belce
Die Sopranistin Luise Reuss-Belce in einer Szene aus »Die Walküre« zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Bayreuther Festspielen
von Richard Wagner 1872 gegründetes und 1876 erstmals veranstaltetes Musikfestspiel auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth, in dem er frei von den Zwängen des Repertoirebetriebs seine Opern aufführen konnte; jährliche Aufführungen seit 1951. Finanziert wurde das nach Plänen Wagners und Otto Brückwalds errichtete Festspielhaus von König Ludwig II. und Marie Gräfin von Schleinitz. Eine Besonderheit ist der ansteigende runde Zuschauerraum und das im Graben verdeckte Orchester, die eine hervorragende Akustik ermöglichen. Mit kriegsbedingten Unterbrechungen (19141924, 19441951) werden die Festspiele bis heute von einem Mitglied der Familie Wagner geleitet: Cosima Wagner (18861906), Siegfried Wagner (19081930),
Wagner, Wieland und Wolfgang
Wieland und Wolfgang Wagner
Die Enkel des deutschen Komponisten Richard Wagner, Wieland (vorne links) und Wolfgang Wagner (vorne rechts), verfolgen 1951 die Proben der Bayreuther Festspiele.
Winifred Wagner (19311944), Wieland Wagner (19511966), Wolfgang Wagner (19662008), Eva Wagner-Pasquier zusammen mit Katharina Wagner (seit 2008). Siegfried Wagner verfügte 1929 testamentarisch, dass nur Werke seines Vaters in Bayreuth gespielt werden dürfen, wobei sich der Aufführungskanon auf die zehn Hauptwerke vom „Fliegenden Holländer“ bis „Parsifal“ beschränkt.
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