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LEXIKON

Benigni

[beˈninji:]
Roberto, italienischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur, * 27. 10. 1952 Misericordia bei Arezzo; wurde 1986 durch den Film „Down by Law“ international bekannt. Für seine Holocaust-Tragikomödie „Das Leben ist schön“ (1998) erhielt er drei Oscars (bester Hauptdarsteller, bester ausländischer Film und beste Filmmusik). Weitere Filme: „Ein himmlischer Teufel“ 1988 (auch Regie); „Night on Earth“ 1991; „Asterix und Obelix gegen Cäsar“ 1999; „Der Tiger und der Schnee“ 2005 (auch Regie).
  • Deutscher Titel: Das Leben ist schön
  • Original-Titel: La vita è bella
  • Land: Italien
  • Jahr: 1998
  • Regie: Roberto Benigni
  • Drehbuch: Vincenzo Cerami, Roberto Benigni
  • Kamera: Tonino Delli Colli
  • Schauspieler: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini
  • Auszeichnungen:
Der italienische Schauspieler und Regisseur Roberto Benigni erzählt in »Das Leben ist schön« von der nationalsozialistischen Judenverfolgung in der Form einer märchenhaften Komödie und erliegt dabei nach dem Urteil vieler Kritiker nicht der Gefahr der Sentimentalisierung. Der Jude Guido (gespielt von Benigni) versucht seinen Sohn Giosuè über die Kränkungen und Verletzungen, die er unter den Faschisten in seiner italienischen Heimat erleiden muss, mit Humor hinwegzutäuschen und spielt nach der Deportation ins Konzentrationslager für ihn Komödie: Alles, was geschieht, sei nur ein Spiel, man müsse alle Bewährungen bestehen, um Punkte zu sammeln und zum Schluss das lange ersehnte Spielzeug zu bekommen. Zwar stirbt Guido bei dem Versuch, im Chaos der Lagerauflösung beim Heranrücken der Roten Armee zu fliehen, doch Giosuè sieht sich am Ende am Ziel.
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