Lexikon
Bewegungslehre
Sportwissenschaft
die wissenschaftl. Lehre von dem Gesamtsystem, das am Zustandekommen von zielgerichteten Bewegungshandlungen beteiligt ist. Sie beschreibt die diesem System zugrunde liegenden Strukturen u. Funktionen, deren Gleichgewicht u. Veränderungen im Verlauf von Entwicklungs- u. Lernprozessen sowie den damit in Verbindung stehenden Austausch von Information u. Energie. Die grundlagenorientierte B. ist die wissenschaftl. Theorie der menschl. Bewegung, die angewandte B. ist die Lehre von der sportl. Bewegung u. Motorik. Die B. integriert Wissen u. Methoden aus den Mutterdisziplinen Physiologie (Neurophysiologie), Biomechanik, Psychologie, Kybernetik u. Informationstheorie.
F. Fetz, B. der Leibesübungen. 1980. – D. Jacobs, Die menschl. Bewegung. 1983. – K. Meinel, G. Schnabel, B. 1977. – H. Rieder (Hrsg.), B. des Sports. Bde. I u. II, 1975, 1977. – R. N. Singer, Motor learning and human performance. New York. 1980. – D. Ungerer, Zur Theorie des sensomotorischen Lernens. 1977. – K. Willimczik, M. Grosser, Die motorische Entwicklung im Kindes- u. Jugendalter. 1979.
Wissenschaft
Einstein und der Tellerwäscher
Ein amerikanischer Immigrant und die verrückte Entdeckungsgeschichte des Gravitationslinsen-Effekts. von RÜDIGER VAAS Manchmal ist die Wissenschaftsgeschichte wie ein spannender Krimi – mit geradezu detektivischer Täter- und Spurensuche. Das gilt auch für die Geschichte des Gravitationslinsen-Effekts, der heute ganz wörtlich den...
Wissenschaft
Der Spin schlägt Wellen
Schaltkreise, die mit Spinwellen statt Elektronen rechnen, sollen zur energieeffizienten Ergänzung für die Halbleiterelektronik werden. von FINN BROCKERHOFF Mit einem beherzten Druck auf die Einschalttaste wird der alte Computer zum Leben erweckt: der Lüfter heult auf, ein Piepen ertönt. Dann dringt aus dem Inneren des...