Lexikon

Chang Jiang

[
tʃaŋ djiaŋ; chinesisch, „Langer Fluss“
]
auch Yangzi Jiang, Yangtze Kiang, Jangtsekiang, größter und wasserreichster Fluss Chinas, 6 300 km, rund 2 Mio. km2 Einzugsgebiet; entspringt als Moron Us im osttibetischen Tanggula-Gebirge; heißt im Oberlauf streckenweise Tontian He und Jinsha Jiang („Goldsandfluss“), durchquert das Gebirgsland von Tibet und Yunnan nach Süden, strömt dann in nordöstlicher Richtung durch Sichuan, mündet nordwestlich von Shanghai ins Ostchinesische Meer; trotz großer Staudamm- und Deichbauten starke Überschwemmungen, wie zuletzt 1998, als rund 250 Mio. Menschen betroffen waren (Drei-Schluchten-Staudamm); am Mittel- und Unterlauf fruchtbare Ebenen; auf 2700 km schiffbar, für große Seeschiffe auf rund 1000 km (ab Wuhan). Die wichtigsten Nebenflüsse des Chang Jiang sind links: Yalong Jiang, Min Jiang, Jialing Jiang, Han Shui; rechts: Wu Yiang, Yuan Jiang, Xiang Jiang, Gan Jiang.
Wissenschaft

Elektronen im fraktalen Gefängnis

Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...

Verwitterte, weiße Bäume auf trockenem, roten Boden in einer offenen Landschaft mit wenigen grünen Sträuchern.
Wissenschaft

Der Todbringer

Süditalien verliert seine Olivenbäume, Mallorca seine Mandeln, Frankreich bangt um seinen Wein. Ein unsichtbarer Feind dringt nach Europa ein: das Bakterium Xylella fastidiosa. von ROMAN GOERGEN Die süditalienischen Landschaften sehen aus wie nach einem Feuer, doch es hat nicht gebrannt. In weiten Teilen Apuliens stehen...

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