Lexikon
Chichén Itzá
[
tʃiˈtʃɛn itˈsa
]Ruinenstadt der Maya auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko). Die Gebäude weisen in Architektur, Malerei und der reichen Ornamentik auf toltekischen Einfluss hin. Das Observatorium Caracol, der Ballspielplatz mit dem Tempel der Jaguare, das Castillo (Pyramide) und der Tempel der Krieger sind architektonisch besonders bedeutend. Chichén Itzá wurde zu Beginn des 6. Jahrhunderts gegründet, erlebte seine Blütezeit im 11.–13. Jahrhundert und war bei der Ankunft der Spanier schon verfallen. Einer der Naturbrunnen (Cenotes), die die Ansiedlung begünstigt hatten, enthielt Schmuck und Skelette von Menschen, die die Maya zu Zeiten der Dürre ihrem Regengott geopfert hatten.
Chichén Itzá: Tempel der Krieger
Tempel der Krieger
Der "Tempel der Krieger", eines der bemerkenswertesten Bauwerke von Chichén Itzá, ist vom Komplex der "Halle der tausend Säulen" umgeben.
© shutterstock.com/Karen Struthers
Wissenschaft
Bakterielles Gift verschlimmert Colitis ulcerosa
Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa geht mit Bauchschmerzen, Durchfall und Darmblutungen einher. Ihre Auslöser sind allerdings noch weitgehend ungeklärt. Nun sind Forschende einer Ursache auf die Spur gekommen. Demnach produzieren bestimmte Bakterien ein Gift, dass die Makrophagen in der Darmschleimhaut...
Wissenschaft
Ein Gedächtnis für Kontakte
Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...