Lexikon

Chichén Itzá

[
tʃiˈtʃɛn itˈsa
]
Ruinenstadt der Maya auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko). Die Gebäude weisen in Architektur, Malerei und der reichen Ornamentik auf toltekischen Einfluss hin. Das Observatorium Caracol, der Ballspielplatz mit dem Tempel der Jaguare, das Castillo (Pyramide) und der Tempel der Krieger sind architektonisch besonders bedeutend. Chichén Itzá wurde zu Beginn des 6. Jahrhunderts gegründet, erlebte seine Blütezeit im 11.13. Jahrhundert und war bei der Ankunft der Spanier schon verfallen. Einer der Naturbrunnen (Cenotes), die die Ansiedlung begünstigt hatten, enthielt Schmuck und Skelette von Menschen, die die Maya zu Zeiten der Dürre ihrem Regengott geopfert hatten.
Chichén Itzá: Tempel der Krieger
Tempel der Krieger
Der "Tempel der Krieger", eines der bemerkenswertesten Bauwerke von Chichén Itzá, ist vom Komplex der "Halle der tausend Säulen" umgeben.
Mit einem Georadar lässt sich aus der Luft die Struktur der Erde erkunden. Georadar, Messung
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