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LEXIKON

Bonhoeffer

Bonhoeffer, Dietrich
Dietrich Bonhoeffer
Dietrich, deutscher evangelischer Theologe, * 4. 2. 1906 Breslau,  9. 4. 1945 im KZ Flossenbürg, zusammen mit W. Canaris umgebracht; Sohn von Karl Bonhoeffer; nach Vikariat in Barcelona 1930 Habilitation in Berlin, 1931 Studentenpfarrer an der Technischen Hochschule Berlin; 1935 Leiter des evangelischen Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Finkenwalde, Pommern; 1936 Entzug der Lehrbefugnis. Bonhoeffer versuchte im Mai 1942, über den Bischof von Chichester im Ausland Rückhalt für den Widerstand gegen Hitler zu finden; am 5. 4. 1943 verhaftet. In der Mitte seines Denkens und Handelns steht das Kirchenproblem, die Diesseitigkeit des Christentums und die „nichtreligiöse Interpretation biblischer Begriffe“ in der „mündig“ gewordenen Welt. Hauptwerke: „Nachfolge“ 1937; „Ethik“, aus dem Nachlass herausgegeben von E. Bethge 1952; „Widerstand und Ergebung“, herausgegeben von E. Bethge, Neuausgabe 1970.
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