Wissensbibliothek
Wie kam Archimedes ums Leben?
Auch der letzte Ausspruch des Genies ist überliefert und damit unsterblich geworden: Archimedes soll im Jahr 212 v.Chr. – während die Stadt schließlich doch von den Römern gestürmt wurde – am Strand von Syrakus gesessen und, ganz in sein Tun vertieft, Zeichen in den Sand gemalt haben, als ein römischer Soldat mitten in seine Berechnungen trampelte. »Störe meine Kreise nicht!« (Noli turbare circulos meos!), rief Archimedes entnervt – und da dem römischen Haudegen nicht klar war, wen er vor sich hatte, handelte er gegen den ausdrücklichen Befehl seines Feldherrn Marcellus und tötete den großen Denker kurzerhand mit seinem Schwert.
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...
War das der Klimawandel?
Die Attributionsforschung berechnet den Beitrag des Klimawandels zu aktuellen Extremwetterereignissen. Die Forschung ist populär – und wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. von IRIS PROFF Im Juli 2021 rückte die Flutkatastrophe im Ahrtal das Klima schlagartig ins öffentliche Bewusstsein. Bilder von verwüsteten Dörfern gingen...