Lexikon
Cuzco
[
Cuscoˈkusko
]Hauptstadt des peruanischen Departamentos Cuzco (76 225 km2, 1,0 Mio. Einwohner), in einem fruchtbaren Becken der Anden (3380 m ü. M.), 279 000 Einwohner; Universität (gegründet 1692); Kathedrale (1560–1654), Jesuitenkirche (17. Jahrhundert); Museen; Textilindustrie; Flughafen. Cuzco wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
1100–1533 war Cuzco die Hauptstadt des Inka-Reichs in Peru, gegliedert in Hanan-Cuzco (Obercuzco) und Hurin-Cuzco (Untercuzco). Vom Hauptplatz geht ein rasterförmig angelegtes Straßennetz aus. Die Mehrzahl der Tempel und Paläste stammt aus der mit dem Regierungsantritt des Inka Pachacutec (1438) beginnenden imperialen Periode. Cuzcos prächtigstes Gebäude, das Hauptheiligtum Coricancha („Goldhaus“), hatte einen Innenhof mit Pflanzen und Tieren aus Gold. Cuzco wurde 1533 von Pizarro erobert und brannte 1535 bei einem Aufstand nieder. Die noch teilweise erhaltenen Bauten sind heute mit spanischen Häusern überbaut. Oberhalb Cuzcos erhebt sich die Feste Sacsayhuaman.
Inka: Reich unter Huayna Capac (1493-1527)
Inka: Reich unter Huayna Capac
© wissenmedia
Wissenschaft
Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen
Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...
Wissenschaft
Wettlauf zum Kreislauf
Kann der automobile Verkehr nachhaltig sein? Ein wichtiger Ansatzpunkt dafür liegt bei der Fertigung der Fahrzeuge und einem funktionierenden Recyclingkonzept. Die Forschung daran läuft auf Hochtouren und hat schon klare Erfolge hervorgebracht. von HEIKE STÜVEL Beim „i Vision Circular“ ist der Name Programm. Das sogenannte...