Lexikon
Cyạnobaktẹrien
früher Blaualgen, Mikroorganismen, die wie die grünen Pflanzen Photosynthese betreiben, nach dem Aufbau ihrer Zellen aber zu den Prokaryoten zählen und daher zu den Bakterien gerechnet werden müssen. Sie sind überall in Süß-, Salz- und Brackwasser sowie im Boden, auch in extremer Trockenheit, Hitze (bis 75 °C) und Kälte, verbreitet und stehen als Primärproduzenten oft an der Basis von Nahrungsketten. Sie spielen eine wichtige ökologische Rolle im Stickstoff- und Kohlenstoffkreislauf. Viele Cyanobakterien bilden starke Nervengifte, die bei Massenvorkommen („Algenblüte“) vor allem im Süßwasser zu Fischvergiftungen führen können.
Wissenschaft
»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«
In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...