Lexikon

Cyạnobaktẹrien

früher Blaualgen, Mikroorganismen, die wie die grünen Pflanzen Photosynthese betreiben, nach dem Aufbau ihrer Zellen aber zu den Prokaryoten zählen und daher zu den Bakterien gerechnet werden müssen. Sie sind überall in Süß-, Salz- und Brackwasser sowie im Boden, auch in extremer Trockenheit, Hitze (bis 75 °C) und Kälte, verbreitet und stehen als Primärproduzenten oft an der Basis von Nahrungsketten. Sie spielen eine wichtige ökologische Rolle im Stickstoff- und Kohlenstoffkreislauf. Viele Cyanobakterien bilden starke Nervengifte, die bei Massenvorkommen („Algenblüte“) vor allem im Süßwasser zu Fischvergiftungen führen können.
Wissenschaft

Überraschung: Den Riesenkolibri gibt es zweimal

Die Größten der Kleinen im Visier: Eine Untersuchung der Riesenkolibris der Andenregion hat aufgedeckt, dass es sich nicht um eine Art handelt, sondern um zwei. Sie ähneln sich zwar stark, unterscheiden sich aber genetisch deutlich – und auch in ihrem Verhalten: Die eine Spezies ist demnach im Gegensatz zur anderen extrem...

Pulsare_als_kosmische_Präzisions­uhren:_Dank_ihrer_äußerst_regel­mäßigen_Strahlungspulse_können_
sie_als_astronomische_Detektoren_dienen,_die_Kräuselungen_der_Raumzeit_von_supermassereichen_Schwarzen_Löchern_in_fernen_Galaxienzentren_aufspüren._Diese_unzähligen,_nicht_auflösbaren_Quellen_erzeugen_einen_Gravitationswellen-Hintergrund_im_Nanohertz-Frequenzbereich._
Wissenschaft

Rauschende Raumzeit

Rasant rotierende Ruinen künden von gigantischen Katastrophen – oder sogar von Furchen im frühen All kurz nach dem Urknall. von RÜDIGER VAAS Die Laserinterferometrie ist nicht die einzige Nachweistechnik für die winzigen Schwingungen des Weltraums. Auch die Natur selbst kommt zu Hilfe: Als indirekte Gravitationswellen-Detektoren...

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