Lexikon

Das Wunder von Mailand

  • Deutscher Titel: Das Wunder von Mailand
  • Original-Titel: MIRACOLO A MILANO
  • Land: Italien
  • Jahr: 1951
  • Regie: Vittorio de Sica
  • Drehbuch: Cesare Zavattini
  • Kamera: Aldo Graziati, Gianni Di Venanzo
  • Schauspieler: Emma Grammatica, Francesco Golisano, Paolo Stoppa
  • Auszeichnungen: Goldene Palme Filmfestspiele Cannes 1951 für Film
Der gutherzige Toto wächst bei der netten älteren Dame Lolotta auf und lebt nach ihrem Tod im Waisenhaus. Mit 18 Jahren schließt er sich den Armen und Kranken an, die in einem Budendorf am Stadtrand leben. Als auf dem Standort der Siedlung eine Ölquelle entdeckt wird, sollen die Armen vertrieben werden. Nun erhält Toto Hilfe von seiner toten Ziehmutter Lolotta: Sie schickt ihm eine weiße Taube, mit der ihm jeder Wunsch erfüllt wird. Er legt daraufhin die Polizei lahm, indem er deren Kommandos in Opernarien verwandelt. Doch er erfüllt auch unsinnige Wünsche der Armen, so dass ihm die Taube wieder genommen wird. Die Polizei kann jetzt ungehindert die Armen abtransportieren und ihre Buden einreißen. Die Armen aber steigen mit der wundertätigen Hilfe Lolottas in den Himmel auf, in der Hoffnung irgendwo ein besseres Leben zu finden.
De Sica gelingt mit diesem Film formal und inhaltlich ein anrührendes Meisterwerk, dessen märchenhafte Züge den Neorealismus überwinden. Sein Film ist eine Parabel auf die Notwendigkeit, die Gegensätze zwischen Arm und Reich in den westlichen Industrieländern zu überwinden.
Symbolbild für mentale Probleme: Mädchen oder junge Frau sitzt in einem dunklen Gang
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