Lexikon

Dtenverarbeitung

englisch data processing; Informationsverarbeitung
ein Vorgang, bei dem aus Eingangsdaten nach einer vorgegebenen Verarbeitungsvorschrift Ausgangsdaten erzeugt werden. In früheren Zeiten wurden solche Ergebnisse allein durch den Menschen erzielt: Jeder Rechenvorgang ist Datenverarbeitung. Später übernahmen mechanische Maschinen diese Aufgabe, und heute versteht man unter Datenverarbeitung die programmgesteuerte elektronische Datenverarbeitung (Abkürzung EDV) unter Einsatz von Computern (Computer). Die Grundoperationen sind das Erfassen, Aufbereiten, Speichern, Berechnen, Vergleichen, Sortieren, Auflisten, Umformen, Komprimieren, Archivieren, Übertragen und Ausgeben von Daten. Im engeren Sinn ist Datenverarbeitung ein vollautomatischer Prozess, bei dem genau planbare Abläufe (Algorithmen) in Form von ausführbaren Programmen auf einem Rechner ablaufen und die vorbereiteten Daten nach einem immer gleichen Schema verändern. Im weiteren Sinn versteht man unter Datenverarbeitung die interaktive Bearbeitung von Informationen und Daten mit Hilfe eines Computers im Dialog.
Informationsverarbeitende Systeme nehmen eine Schlüsselstellung ein, weil sie in vielen unterschiedlichen Bereichen von Wirtschaft, Technik, Verkehr, Kommunikation und Wissenschaft ein unverzichtbares Hilfsmittel darstellen und fast alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens durchdringen.
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