Lexikon

Deckenmalerei

Gewölbemalerei
das Ausschmücken geschlossener Raumdecken mit figürlichen oder ornamentalen Malereien, eine schon in der altägyptischen und griechisch-römischen Kunst gepflegte Sonderform der Wandmalerei. In der hellenistischen Malerei wurde der obere Raumabschluss durch die illusionistische, die wirklichen Raumgrenzen täuschend erweiternde Wanddekoration zur Himmelszone. Auch in der christlichen Kunst ist die Vorstellung von der Decke als Himmelssphäre, allerdings in sakralem Sinn, fest verwurzelt, in byzantinischen Kirchen besonders durch Mosaiken mit darunter angebrachten Wandmalereien. Deckenmalereien aus dem Mittelalter haben sich in St. Michael in Hildesheim (um 1200) erhalten. Mit der Entwicklung der Perspektive wurde es seit der Renaissance möglich, eine oft mit Stuck verbundene illusionistische Deckenmalerei zu pflegen, bei der sich in der Zeit des Hoch- und Spätbarocks die reale Architektur zu Scheinräumen erweiterte. Gleichzeitig wurde die zuvor übliche Unterteilung größerer Decken in Einzelfelder aufgegeben. Erst der Klassizismus kehrte zur gliedernden Deckenmalerei zurück. Im 20. Jahrhundert spielt die Deckenmalerei eine untergeordnete Rolle.
Wissenschaft

Zupacken mit Spinnenkräften

Ein neuer Typ von künstlichen Muskeln öffnet den Weg zu Robotern mit menschenähnlichen motorischen Fähigkeiten. Für die Entwicklung standen unter anderem Spinnenbeine Pate. von REINHARD BREUER Spinnen lassen viele Menschen gruseln. Das liegt nicht zuletzt an ihren langen haarigen Beinen. Doch wenn Roboterforscher auf die...

Materialien, künstliche Intelligenz, KI
Wissenschaft

Eingebaute Intelligenz

Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.

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