Lexikon
Dhạrma
[
Dhammader; Sanskrit
]ein Zentralbegriff indischer Philosophie und Religionen; die einer Sache innewohnende Eigengesetzlichkeit; auch das aus göttlichem Ursprung abgeleitete Gesetz.
Im Hinduismus ist Dharma die religiös begründete Pflicht zur Einhaltung der Gesetze der sozialen Gruppe (Kaste) sowie göttliches Recht insgesamt.
Im Buddhismus ist Dharma die Lehre des Buddha, die in ihr dargelegten ewigen Weltgesetze, das der buddhistischen Lehre entsprechende richtige Verhalten sowie die vergänglichen und wesenlosen Daseinselemente, die im Weltprozess zusammenwirken.
Wissenschaft
Zweierlei Maß
Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Was er damit meinte: Alle Dinge in der Welt sind immer nur so, wie sie dem Menschen erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Der Mensch kann nicht heraus aus seiner Haut – und stellt sich daher stets selbst ins Zentrum seiner Bewertungen....
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Neurologische Vielfalt
Als soziales Konzept wird Neurodivergenz gesellschaftsfähig. Sind Autismus und ADHS Modediagnosen? Oder gibt es wirklich immer mehr Betroffene? von SIGRID MÄRZ Kaum etwas lässt einen besser erahnen, wie es im Kopf einer Person mit ADHS aussieht, als ein Abend mit Torsten Sträter. Auf der Bühne plaudert der Ruhrpott-Comedian in...