Lexikon

tibtische Musik

die in den Klöstern Tibets ausgebildeten rituellen Gesänge, die besonders in der pentatonischen Struktur der Melodien Verbindungen zu Indien und China zeigen. Der mönchische Gesang ist charakterisiert durch melodisch komplizierte vokalische Einschübe, die extrem langsam und mit instrumentaler Zwischenbegleitung vorgetragen werden. Wichtige Instrumente der lamaistischen Kultmusik sind bis zu 4 m lange Trompeten, Maultrommeln aus Bambus, Glocken, Gongs und Becken, Kleintrompeten, Hörner, Klappertrommeln, verschiedene Flöten sowie Fidel- und Lauteninstrumente. Die weltlichen Lieder werden oft alternierend vorgetragen, wobei sich die beiden solistischen Stimmen gelegentlich überschneiden.
Tibet: Lamaismus
Tibet: Lamaismus
Kloster Jokhan in Lhasa, Tibet,.Das Rad der Lehre (Dharma Chakra) mit zwei Gazellen auf dem Dach des Klosters Jokhang.
Kontext
Rückriem, Moor
Wissenschaft

Moore aus Moosen

Wenn die Wiedervernässung gelingt, sind Moore Kohlenstoffsenken und wertvolle Lebensräume zugleich. von OLIVER ABRAHAM Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand...

Fischeier, Züchtung
Wissenschaft

Fisch statt Kuh

Um die wachsende Weltbevölkerung satt zu bekommen, ist Fisch besser geeignet als Fleisch. Liefern könnten ihn Aquakulturen, deren Produktion in den letzten 50 Jahren global von 2 Millionen auf über 80 Millionen Tonnen gestiegen ist. von HARTMUT NETZ Im Vergleich zur Haltung von Hühnern, Rindern oder Schweinen ist die Fischzucht...

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