Wissensbibliothek
Was ist ein Pawlow'scher Hund?
Ein sprichwörtlich gewordenes Versuchstier des russischen Verhaltensforschers Iwan Pawlow (1849–1936), das man dazu gebracht hatte, beim Klang eines Glöckchens Speichel abzusondern. Der sog. Speichelflussreflex bewirkt normalerweise bei Hunden, dass beim Anblick von Nahrung Speichel produziert wird, damit die für die Verdauung wichtige Substanz beim Fressen in genügender Menge vorhanden ist. Pawlow läutete nun immer dann, wenn sein Hund einen Knochen zu sehen bekam, ein Glöckchen. Nach einer Weile lief dem Tier auch dann der Speichel, wenn es ohne Knochen nur das Glöckchen hörte. Der Versuch zeigte, wie Reflexe antrainiert werden können. Im übertragenen Sinn bezeichnet man als Pawlow'schen Hund jemanden, dessen Verhalten leicht zu »programmieren« ist.
Draußen-Zeit kann Kurzsichtigkeit vorbeugen
Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...
Im Insekten-Labor
Insekten können uns mehr nützen, aber auch mehr schaden, als gemeinhin angenommen wird. Das zu erforschen und neue Lösungen zum Wohl des Menschen zu entwickeln, ist das Ziel eines noch jungen Wissenschaftszweigs, der Gelben Biotechnologie. von MONIKA OFFENBERGER Der Evolutionsbiologe John Burdon Sanderson Haldane scherzte einst „...