Lexikon
Differenziạlrente
in der klassischen Nationalökonomie ein Einkommen, das dem Produzenten mit den im Vergleich geringeren Produktionskosten zufließt. Der am Markt einheitlich entstehende Preis richtet sich nach den Produktionskosten des letzten Anbieters, der unter den ungünstigsten (schlechtesten) Bedingungen (z. B. Bodenverhältnissen) – also zu den höchsten Kosten – produziert. Alle anderen Anbieter, die bessere Bodenqualitäten bebauen, erzielen aber den gleichen Preis pro Einheit bei vergleichsweise niedrigeren Kosten für Arbeit und Kapital (pro Einheit); die Differenz fällt als Entlohnung für die Bereitstellung des Bodens dem Bodeneigentümer zu. Die Rente ist somit eine Folge hoher Produktpreise, nicht ihre Ursache.
Wissenschaft
Es riecht nach Revolution
Neue Techniken auf Basis bizarrer Quantenphänomene sollen für Wissenschaft und Wirtschaft ganz neue Möglichkeiten eröffnen. von RALF BUTSCHER Rechts oder links? Voll oder leer? Tot oder lebendig? Der Alltag ist geprägt von einer Welt, in der sich auf solche Fragen eine eindeutige Antwort geben lässt. Doch gleichzeitig existiert...
Wissenschaft
Implantierbares Notfall-Reservoir für Diabetes-Patienten entwickelt
Ein extrem niedriger Blutzuckerspiegel kann für Menschen mit Typ-1-Diabetes lebensbedrohlich sein. Patienten spritzen sich in dieser Situation normalerweise ein Hormon namens Glukagon, das den Blutzucker wieder reguliert. Doch es gibt auch Diabetes-Patienten, die ihren gefährlichen Zustand nicht bemerken, etwa weil sie schlafen,...
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