Lexikon
Drittmittel
finanzielle Mittel, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von dritter Stelle, d. h. von öffentlichen und privaten Stellen, eingeworben werden; Drittmittel können der Hochschule selbst, einer ihrer Einrichtungen (z. B. Fachbereich, Fakultät, Institut) oder einzelnen Wissenschaftlern im Hauptamt zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung von Drittmitteln erfolgt über die Hochschulverwaltung; zu den Drittmitteln sind beispielhaft zu zählen: Zuwendungen von der Europäischen Union (EU), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie Mittel aus der Wirtschaft, von Stiftungen sowie Geldspenden und Sponsoringmittel. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die mit diesen Geldern finanziert werden, heißen Drittmittelprojekte.
Wissenschaft
Die Nano-Zitze
Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
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