Lexikon
elẹktrochemisches Abtragen
ein Verfahren der Werkstoffbearbeitung, bei dem kleine Werkstoffteilchen elektrolytisch abgetragen werden, wobei das Werkstück als Anode (positiver Pol), das Werkzeug als Kathode (negativer Pol) geschaltet wird. Man unterscheidet elektrochemisches Abtragen mit Relativbewegung zwischen Werkzeugelektrode und Werkstück (elektrochemisches Formabtragen [= Senken, Schleifen, Schneiden]) und ohne Relativbewegung zwischen Werkzeugelektrode und Werkstück (elektrochemisches Oberflächenabtragen [= Polieren, Glätten, Glänzen] und -beizen).
Wissenschaft
Der Zombie-Mond
Der innere Marsmond bewegt sich auf einer instabilen Bahn. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme: In einem bizarren Zyklus wechselt Phobos zwischen Zerstörung und Wiedergeburt. von THORSTEN DAMBECK Clustril, Drunlo, Limtoc, Flimnap – merkwürdig benannte Krater bedecken den Marsmond Phobos. Vertrauter klingt Gulliver, der Name...
Wissenschaft
»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«
Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...