Lexikon

Fọrmaldehyd

[
der; Kurzwort aus lateinisch formica, „Ameise“, und Aldehyd
]
einfachster aliphatischer Aldehyd, H–CHO; stechend riechendes, farbloses Gas, Schmelzpunkt –92 °C, Siedepunkt –21 °C, etwas schwerer als Luft. Formaldehyd ist sehr gut in Wasser löslich. Eine etwa 40%ige wässrige Lösung ist das Formalin®, das u. a. zur Desinfektion, Konservierung anatomischer Präparate und Härtung von Eiweiß (Gelatine) benutzt wird. Kondensationsprodukte finden als Kunstharze (Kunststoffe) Verwendung. Lysoform ist eine Formaldehydseifenlösung. – Formaldehyd ist ein gesundheitsschädlicher Arbeitsstoff (MAK-Wert 1,2 mg/m3 Luft). Formaldehyddämpfe reizen die Schleimhäute und Formaldehydlösungen verursachen schwere innere Verätzungen. Es besteht der Verdacht, dass Formaldehyd Krebs erzeugt.
Kiefer eines Höhlenbären
Wissenschaft

Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat

Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...

Knochen der linken Hand des gefundenen Skeletts von Paranthropus boisei
Wissenschaft

So sahen die Hände der frühen Homininen aus

Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....

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