Lexikon

Sterilisatin

Bakteriologie
Keimfreimachung; Entkeimung
vollständige Abtötung von Mikroorganismen mittels physikalischer Verfahren wie Anwendung von Hitze oder Strahlung oder durch chemische Methoden, im Unterschied zur Desinfektion, die nur auf Deaktivierung zielt. Man unterscheidet: a) Hitzesterilisation, ein Auskochen (bei 100 °C), eventuell unter Druck im Autoklaven (bis 120 °C), sowie eine trockene Erhitzung (160180 °C) durch Heißluft. b) Bei hitzeempfindlichen Substraten (z. B. Vitaminlösungen) wird eine kalte Sterilfiltration mit bakterienundurchlässigen Filtern vorgenommen. c) Bei der Strahlensterilisation werden UV-Licht oder ionisierende Strahlen (z. B. Röntgenstrahlen) eingesetzt. d) Bei den chemischen Sterilisationsmethoden werden Substanzen wie Formaldehyd und Chlor verwendet. Sterilisiert werden medizinische Präparate, Instrumente und Geräte. Anwendung auch in der Lebensmittelkonservierung.
Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
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