Lexikon
Sterilisatiọn
Bakteriologie
Keimfreimachung; Entkeimungvollständige Abtötung von Mikroorganismen mittels physikalischer Verfahren wie Anwendung von Hitze oder Strahlung oder durch chemische Methoden, im Unterschied zur Desinfektion, die nur auf Deaktivierung zielt. Man unterscheidet: a) Hitzesterilisation, ein Auskochen (bei 100 °C), eventuell unter Druck im Autoklaven (bis 120 °C), sowie eine trockene Erhitzung (160–180 °C) durch Heißluft. b) Bei hitzeempfindlichen Substraten (z. B. Vitaminlösungen) wird eine kalte Sterilfiltration mit bakterienundurchlässigen Filtern vorgenommen. c) Bei der Strahlensterilisation werden UV-Licht oder ionisierende Strahlen (z. B. Röntgenstrahlen) eingesetzt. d) Bei den chemischen Sterilisationsmethoden werden Substanzen wie Formaldehyd und Chlor verwendet. Sterilisiert werden medizinische Präparate, Instrumente und Geräte. Anwendung auch in der Lebensmittelkonservierung.
Wissenschaft
Standheizung
Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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