Lexikon
Fotokopie
[
griechisch
]lichttechnische Vervielfältigung ohne fotografische Aufnahme und ohne Filmnegativ. Eine positive Fotokopie (schwarze Schrift auf weißem Grund) entsteht durch Kontaktkopien auf Umkehrmaterial oder über ein nasses oder halbnasses Papiernegativ (z. B. Copyrapid) im Diffusionsverfahren. Eine negative Fotokopie, auch vergrößert oder verkleinert, ist optisch mit Hilfe eines Spiegelsystems möglich. Moderne Bürokopierer arbeiten mit wärmetechnischen und elektrostatischen Verfahren (Xerograph) ohne Silbersalze. Kopierverfahren mit Lasertechnologie gestatten heute auch die Reproduktion farbiger Vorlagen.
Wissenschaft
Wenn die Sonne in der Nase kitzelt
Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...
Wissenschaft
»Der digitale Patient«
Wie sich Krankheitsverläufe und Therapieerfolge künftig besser vorhersagen lassen, erläutert Theresa Ahrens vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Das Gespräch führte CHRISTIAN JUNG Frau Dr. Ahrens, was kann man sich unter einem digitalen Patienten-Zwilling vorstellen? In der...