Lexikon

Freidank

mittelhochdeutscher Dichter nichtadeliger Herkunft aus dem Herzogtum Schwaben; verfasste um 1230 eine Sinnspruchsammlung unter dem Titel „Bescheidenheit“ (d. h. „Klugheit, Einsicht“), die religiöse und moralische Lebensweisheiten in zwei- und vierzeiligen Reimpaarsprüchen formulierte; das Werk wirkte literarisch bis ins 16. Jahrhundert nach (u. a. durch eine Bearbeitung S. Brants von 1508).
Farbige, digitale Darstellung eines menschlichen Gehirns auf schwarzem Hintergrund.
Wissenschaft

Das vernetzte Gehirn

Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....

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Wissenschaft

Schritt zurück nach vorn

Evolutionsbiologen, die ihr Feld experimentell beackern, haben einen ganz speziellen Feind: „Armchair Evolutionists“, also „Sessel-Evolutionisten“, nennen sie ihn – und meinen damit Leute, die weitgehend ohne Kenntnis echter Daten vermeintlich klug über Evolution zu sinnieren und zu spekulieren versuchen. Zu diesen Sessel-...

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