Lexikon

gähnen

tief und langsam einatmen bei weit geöffnetem Mund. Nach einer neuen Theorie könnte das Gähnen entstanden sein, um bei den sprachlosen Urzeitmenschen die Aktivitäten in der Gruppe zu synchronisieren. Gähnen sollte danach die Übergänge von Ruhe zu Aktion und umgekehrt markieren und untereinander koordinieren. In diesem Sinne würde auch der ansteckende Charakter des Gähnens verständlich.
Foto einer Frau, die einen Donut an den Mund führt
Wissenschaft

Warum für Nachtisch immer noch Platz ist

Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...

Wissenschaft

Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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