Wahrig Herkunftswörterbuch

Gans

die Bezeichnung des Vogels geht über
mhd.
gans,
ahd.
gans auf
germ.
*gans „Gans“ zurück; das seinerseits wahrscheinlich auf
idg.
*ghans „Gans“ beruht, einer Ableitung zu
idg.
*ghan „gähnen“; somit ist die Gans nach ihrem charakteristischen Zischlaut benannt worden, der einem Gähnen sehr ähnlich ist; die männliche Gans, der
Gänserich
, ist in Anlehnung an den Enterich benannt worden; die Bezeichnung hat im 16. Jh. den Ausdruck
Ganter
verdrängt; die
Gänsehaut
bezeichnet die vor Schreck oder Kälte erstarrte menschliche Haut; der Begriff stammt aus dem 16. Jh. und bezieht sich auf die Ähnlichkeit mit der Haut einer gerupften Gans
Feld, Wald, Bäume
Wissenschaft

Spurensuche aus der Luft

Luftbildarchäologen halten Ausschau nach verräterischen Merkmalen etwa in Getreidefeldern, um verborgene Baureste aufzuspüren. Dabei profitieren sie von den Effekten des Klimawandels. von ROLF HEßBRÜGGE Wenn Ronald Heynowski auf den Soziussitz der kleinen Ikarus- C42-Propellermaschine klettert, nimmt er neben einer...

Gehirn, Kabel, Mensch
Wissenschaft

Reine Kopfsache

Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon