Wissensbibliothek
Ist Birkenrinde immer weiß?
Nein, Birken unterscheiden sich voneinander in Form und Größe ihrer Blätter, vor allem aber in ihrem markantesten Merkmal: der Farbe ihrer Rinde. Es gibt Birken mit weißer, cremefarbener, rosa, gelblicher, kupferfarbener, rötlich brauner und brauner Rinde. Diese schält sich ständig, je nach Art mal in feinen papierdünnen Streifen, mal in großen krausen Fetzen. Die Rinde enthält Betulin und Birkenteer, die sie wasserundurchlässig und sehr widerstandsfähig machen. Ihre Verwendung als Papierersatz und zum Bau leichter Kanus durch die Indianer Nordamerikas lag daher nahe. Wegen des hohen Gehalts an ätherischen Ölen lässt sich mit Birkenrinde selbst bei Regen noch ein Feuer entfachen. Birkenteer, das Destillat der weißen Rinde, wurde als Dichtungsmittel, Klebstoff und Konservierungsmittel für Leder, aber auch als Wundheilmittel eingesetzt. In Russland fertigte man aus junger Birkenrinde sogar Schuhe, Gamaschen und Umhänge.
Nicht im Gleichgewicht
Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...
»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«
Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.
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