Lexikon
Gewinde
in Schrauben (Außengewinde) und Muttern (Innengewinde) eingearbeitete raumgeometrische Form, die durch schraubenförmige Bewegung einer ebenen Figur, z. B. Dreieck, Quadrat, Rechteck, Trapez, entsteht; der wirksame Teil der technisch wichtigen lösbaren Schraubverbindungen. Man unterscheidet: Rechtsgewinde (beim Drehen im Uhrzeigersinn vom Beschauer fortschreitend), Linksgewinde (entgegengesetzt dem vorigen); ein- und mehrgängige Gewinde; nach dem Umriss der erzeugenden Figur: Spitzgewinde (Dreieck), meist als Befestigungsgewinde benutzt; Flachgewinde (Quadrat), Trapezgewinde, Sägengewinde, Rundgewinde (Quadrat mit stark abgerundeten Ecken); die letzten vier Gewinde heißen auch Bewegungsgewinde. Die verschiedenen Abmessungen der Gewinde sind genormt und in den DIN-Normen, besonders DIN 13 und 14, 241–243, 516–521 (metrische Gewinde), DIN 11, 239 und 240 (Whitworth-Gewinde) zusammengestellt.
Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
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Wissenschaft
Der menschliche Schädel entwickelte sich schnell
Großes Gehirn, flaches Gesicht: Diese Merkmale kennzeichnen den menschlichen Schädel und unterscheiden ihn von den Schädelformen unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Eine Studie zeigt nun, dass sich der menschliche Schädel im Laufe der Evolution schneller entwickelt hat als bei allen anderen großen und kleinen...