Lexikon
Initiatiọn
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lateinisch, „Einweihung“
]die bei den meisten Naturvölkern, besonders in mutterrechtlichen Kulturen, bei Eintritt der Pubertät zunächst für die Knaben (Jünglingsweihe), bei manchen Völkern auch für die Mädchen (Mädchenweihe) mit Eintritt der Menstruation übliche Reifeweihe (Jugendweihe, Mannbarkeitsfeier, Pubertätsfeier); ein wichtiger Teil der Übergangsriten. Ausgeprägte Feiern stellen symbolisch Tod und Wiedergeburt dar, oft unter Verleihung eines neuen Namens. Prüfungen, die Anbringung der Stammestatauierung sowie die Beschneidung bilden einen Teil der Initiation. Sie findet ihre Fortsetzung in der Aufnahme der Anwärter (Initianten) in die Altersklassen oder Geheimbünde.
Wissenschaft
Schimmel rettet die Welt
Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...
Wissenschaft
Freie Wissenschaft bringt mehr Innovationen hervor
Je freier die Wissenschaft, desto höher ist die Innovationskraft einer Gesellschaft. Das zeigt eine Studie, die für 157 Länder der Welt ausgewertet hat, inwieweit sich der Grad akademischer Freiheit auf die Anzahl der Patentanmeldungen und -zitierungen aus dem jeweiligen Land auswirkt. Demnach haben seit dem Jahr 1900 zwar...