Lexikon

Rites de passage

[
ri:t də paˈsa:z; französisch
]
Übergangsriten
von A. van Gennep geprägte Bezeichnung für Riten, die den Übertritt des einzelnen Menschen von einer Lebensstufe (Altersstufe, Familienstand) in die nächste begleiten. Sie sind dazu bestimmt, während des Übertritts vom alten in den neuen Zustand drohende übernatürliche Gefahren abzuwenden. Sie beginnen mit der Geburt, sind besonders intensiv beim Eintritt der Geschlechtsreife (Initiation), setzen sich bei der Heirat fort und umschließen endlich den Tod, der den Übergang zu einer neuen Aufgabenstellung bedeutet.
Wissenschaft

Rekord-kleine Samen-Verbreiter: Kellerasseln

Vögel und Säugetiere sind dafür bekannt, Früchte zu fressen und anschließend die darin enthaltenen Samen zu verbreiten. Doch diese Rolle können auch eher überraschend wirkende Wesen übernehmen, berichten Forschende: Sie haben die Kellerassel als das nun kleinste bekannte Tier identifiziert, das Pflanzensamen verbreitet, die zuvor...

Pferde beim Grasen in Serbien
Wissenschaft

Wie sich die Pferde über die Welt verbreiteten

Ausgehend von Westasien und dem Orient haben sich domestizierte Pferde in der ganzen Welt verbreitet. Eine Studie kartiert nun, auf welchen Wegen sich aus dem Orient stammende Pferde wie Araber verbreitet haben und welche genetischen Spuren sie in modernen Pferderassen hinterlassen haben. Demnach gelangten diese Pferde zum einen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon