Lexikon
Rites de passage
[
Übergangsritenri:t də paˈsa:z; französisch
]von A. van Gennep geprägte Bezeichnung für Riten, die den Übertritt des einzelnen Menschen von einer Lebensstufe (Altersstufe, Familienstand) in die nächste begleiten. Sie sind dazu bestimmt, während des Übertritts vom alten in den neuen Zustand drohende übernatürliche Gefahren abzuwenden. Sie beginnen mit der Geburt, sind besonders intensiv beim Eintritt der Geschlechtsreife (Initiation), setzen sich bei der Heirat fort und umschließen endlich den Tod, der den Übergang zu einer neuen Aufgabenstellung bedeutet.
Wissenschaft
Die DNA als zweite Geige
„Wir haben das Geheimnis des Lebens gefunden!“ Diesen Jubelschrei soll Francis Crick ausgestoßen haben, als er zusammen mit James Watson im Februar 1953 in eine Kneipe namens „Eagle“ gerannt kam, nachdem das Duo auf die Idee gekommen war, sich die Struktur des Erbmaterials DNA als Doppelhelix vorzustellen. Vermutlich hätte ihnen...
Wissenschaft
»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«
Julia Sacher und Jellina Prinsen erforschen, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Herz- und Gehirngesundheit von Frauen auswirken. Das Gespräch führte ALINA WOLF Prof. Julia Sacher, hat der Menstruationszyklus einen messbaren Einfluss auf das Gehirn? Sacher: Ja. Studien zeigen, dass hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf...