Wahrig Herkunftswörterbuch
Pleite
Wenn jemand pleitegeht, dann ist er umgangssprachlich mitunter versucht, die Platte zu putzen („zu verschwinden“). Nicht nur unter diesem Aspekt, sondern auch etymologisch sind die Wendungen miteinander verwandt: Ihr erster Teil stammt von dem hebr. Wort pəlēā „Flucht, Entrinnen, Rettung“ (zu palat „entrinnen“). Ausgehend von der Bedeutung „Flucht“, war Pleite „Zahlungsunfähigkeit, finanzieller Ruin“ eigentlich die „Flucht des Bankrotteurs vor der drohenden Schuldhaft“. Im Jiddischen wurde pəlēā zu pleto, das bereits in der Wendung plete gehen benutzt wurde. Ins Deutsche kam das Wort Pleite schließlich im 19. Jh. über das Rotwelsche. Der Pleitegeier, von dem man im Deutschen spricht, ist eigentlich ein Pleitegeher, denn –geher wird jiddisch –geier ausgesprochen.
Wissenschaft
Sanfte Supernova
Massereiche Sterne enden in einer Explosion, ihr Kern kollabiert zu einem Neutronenstern. Jetzt haben Astronomen eine Ausnahme von dieser Regel entdeckt.
Der Beitrag Sanfte Supernova erschien zuerst auf wissenschaft....
Wissenschaft
Baumaterialien als Kohlenstoffspeicher
Baumaterialien wie Beton und Asphalt verursachen bei ihrer Produktion hohe CO2-Emissionen und sind daher nicht gerade für ihre Klimafreundlichkeit bekannt. Doch nun legt eine Studie nahe, dass gerade solche Materialien dazu beitragen könnten, den Klimawandel einzudämmen. Demnach könnten Beimischungen kohlenstoffhaltiger...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die grüne Stadt von morgen
Die Verteilung der Arten
Konfabulation statt Halluzination
Zähne zeigen
Eine einzige Zigarette …
Unverzichtbare Kraftpakete