Wahrig Herkunftswörterbuch
Pleite
Wenn jemand pleitegeht, dann ist er umgangssprachlich mitunter versucht, die Platte zu putzen („zu verschwinden“). Nicht nur unter diesem Aspekt, sondern auch etymologisch sind die Wendungen miteinander verwandt: Ihr erster Teil stammt von dem hebr. Wort pəlēā „Flucht, Entrinnen, Rettung“ (zu palat „entrinnen“). Ausgehend von der Bedeutung „Flucht“, war Pleite „Zahlungsunfähigkeit, finanzieller Ruin“ eigentlich die „Flucht des Bankrotteurs vor der drohenden Schuldhaft“. Im Jiddischen wurde pəlēā zu pleto, das bereits in der Wendung plete gehen benutzt wurde. Ins Deutsche kam das Wort Pleite schließlich im 19. Jh. über das Rotwelsche. Der Pleitegeier, von dem man im Deutschen spricht, ist eigentlich ein Pleitegeher, denn –geher wird jiddisch –geier ausgesprochen.
Wissenschaft
Von Helden und Räubern
Jedes Geschäft hat seine Helden. Auch – seien wir mal ehrlich – die an sich so selbstlose und einzig der Wahrheit verpflichtete Wissenschaft. Der Stoff, aus dem ihre Helden sind, ist dabei oftmals der gleiche: Jemand widerspricht mit ganz neuen Erkenntnissen der anerkannten Meinung, wird dafür über lange Zeit angegriffen,...
Wissenschaft
Die Mülldeponie am Himmel
Teile zerborstener Satelliten, Raketenstufen und Farbsplitter – der Orbit der Erde ist voller Weltraumschrott. Nun wird an Lösungen gearbeitet
Der Beitrag Die Mülldeponie am Himmel erschien zuerst auf ...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Ein asymmetrisches All?
Der schädliche Verlust der Nacht
Tropfsteine als Klimazeugen
Attacke im All
Die Furcht vor der Dunkelflaute
Bunte Lebenswelt in der Ostsee