Lexikon
Name
Eigennameein Wort oder eine Wortgruppe zur Bezeichnung eines Einzelwesens, einer als Einheit gesehenen Menschengruppe, einer individuell-einmaligen Erscheinung, einer Sache.
Zu den Eigennamen rechnet man Personennamen (Vor-, Familien-, Beinamen, Pseudonyme; mythologische Namen) einschließlich der Namen für Personengruppen (Stammes-, Völkernamen; Namen für soziale, politisch-weltanschauliche Gesellschaften, Orden, Vereine), geographische Namen (Orts-, Flur-, Gewässer-, Gebirgs-, Ländernamen), Sachnamen für Gegenstände, Einrichtungen, Unternehmen (z. B. Schiffs-, Stern-, Weinnamen; Namen für Preise, Orden, Spiele, Institute, Firmen, literarische Werke, militärische oder gesellschaftliche Aktionen). Eigennamen sind im Allgemeinen nicht übersetzbar, ausgenommen etymologisch leicht durchschaubare Namen (z. B. Schwarzwald, englisch Black Forest, französisch Forêt Noire).
Eine eigene Gruppe bilden die sog. Gattungsnamen (z. B. Pflanzen-, Tier-, Waren-, Krankheits-, Verwandtschafts-, Tages- und Monatsnamen).
Nach dem Volksglauben besteht eine magische Beziehung zwischen Name und Namensträger. Hieraus erklären sich zauberische Handlungen, Beschwörung und Bannung durch Namensnennung (Namensmagie; z. B. das Märchen vom Rumpelstilzchen), ebenso das Verschweigen des Namens (Namenstabu); so ist nach jüdischem Gesetz die Nennung des Gottesnamens Jahwe verboten. Auch der Namenwechsel beim Eintritt in eine religiöse Gemeinschaft (Initiation, Mysterien, Taufe, Aufnahme in ein Kloster) hängt mit den magischen Vorstellungen zusammen.
Recht
Wissenschaft
Kernkraftzwerge
Weltweit entwickeln Ingenieure kleine, modulare Kernreaktoren, die sich am Fließband fertigen lassen. Verhelfen sie der Nuklearenergie zu einer Renaissance? von MARTIN ANGLER Beim Schippen von Sand und Erde sieht man Bill Gates nicht jeden Tag. Doch für den ersten Spatenstich seines neuen Nuklearreaktors ist der Softwarepionier...
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...