Lexikon
Jo-Jọ-Effekt
nach dem chinesischen Geschicklichkeitsspiel Jo-Jo benanntes Phänomen, wonach Menschen nach Beendigung einer Diät u. U. in kurzer Zeit ein höheres Körpergewicht aufweisen als vor der Diät. Der Grund ist, dass der Körper sich an eine drastische Kalorienreduktion anpasst, indem er seinen Grundumsatz senkt, um weniger Energie zu verbrauchen. Werden nach der Diät die alten Ernährungsgewohnheiten wieder aufgenommen, arbeitet der Körper weiter auf „Sparflamme“ und ist bestrebt, zusätzliche Fettreserven anzulegen, um für die nächsten „Notzeiten“ gerüstet zu sein. Dies ist besonders dann der Fall, wenn mehrfach aufeinanderfolgende Diätversuche unternommen werden. Um den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, sollte während einer Diät die Kalorienmenge nur maßvoll reduziert werden. Außerdem sollte man seine Ernährungsgewohnheiten langfristig umstellen und durch regelmäßige Bewegung ergänzen, da durch körperliche Aktivitäten mehr Kalorien verbraucht werden.
Wissenschaft
Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert
Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...
Wissenschaft
Rechnen wie das Gehirn
Mit klassischen Computern fällt es immer schwerer, den Hunger der Menschheit nach Rechenleistung zu stillen. Auf der Suche nach Alternativen lassen sich die Forscher auch vom Nervensystem inspirieren. Das Ziel ist es, biologische Konzepte auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen. von THOMAS BRANDSTETTER Auch wenn...
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