Lexikon
Keilschrift
ursprünglich eine sumerische Bilderschrift aus der Zeit um 3000 v. Chr., deren Formen durch die keilartigen Eindrücke des Schreibgriffels in den Schreibstoff Ton entstanden; zuerst linksläufig in Vertikalreihen, später rechtsläufig in Horizontalreihen geschrieben; schon um 2600 v. Chr. von den semitischen Akkadern übernommen und zur Kursive verflüchtigt. Die jüngste Keilschrift war die persische Keilschrift mit nur noch 41 Zeichen gegenüber 1000 Zeichen der assyrischen Keilschrift. – Die Keilschrift wurde erstmals 1802 durch G. F. Grotefend entziffert.
Wissenschaft
Die Krux mit der Anwendung
Apply or die!“, lautet eine Floskel, die auf eine eher ungeliebte Entwicklung im Forschungsbetrieb abzielt – „Wende an oder stirb!“ Sarkastisch steht sie für den zunehmenden Druck, dass die Wissenschaft möglichst Ergebnisse produzieren solle, die unmittelbar in konkrete Anwendungen münden können. Klar, das ist kein schlechtes...
Wissenschaft
Eine Portion Entengrütze, bitte!
So manches neue Lebensmittel ist nachhaltiger oder gesünder als das, was wir normalerweise essen. Aber das Ungewohnte schreckt viele Menschen ab. Ein Plädoyer für mehr Erlebnishunger. von RAINER KURLEMANN Europas Kochbücher enthalten keine Rezepte für die neuen Zutaten, die demnächst ins Supermarktregal kommen. Ein kleiner...