Lexikon
Kịew
Kiev, ukrainisch KyjiwHauptstadt der Ukraine, am Dnjepr, 2,61 Mio. Einwohner; kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt, alte Handelsstadt, bedeutender Flusshafen und Verkehrsknotenpunkt; zahlreiche Klöster, Kirchen und historische Bauten: Sophienkathedrale (11. Jahrhundert, heute Museum; Weltkulturerbe seit 1990), Andreaskirche (18. Jahrhundert), Wladimirkathedrale (19. Jahrhundert), Kiewer Höhlenkloster (im 11. Jahrhundert gegründet; Weltkulturerbe seit 1990), Goldenes Tor (11. Jahrhundert); Universität (gegründet 1834) und zahlreiche Hochschulen, Sitz der Akademie der Wissenschaften, Museen, Theater; Zentrum des Maschinenbaus und der chemischen Industrie, daneben Elektro-, Textil-, Nahrungsmittelindustrie, grafische u. a. Industrie; Flughafen.
Kiew: Sophienkathedrale (Mosaik)
Mosaik der Sophienkathedrale
Christus und die betende Gottesmutter; Mosaik in
der Sophienkathedrale in Kiew.
© wissenmedia
Kiew: Sophienkathedrale
Sophienkathedrale
Die Sophienkathedrale in Kiew stammt aus dem 11. Jahrhundert.
© wissenmedia
Geschichte
Kiew, eine der ältesten russischen Städte, war 882–1169 Hauptstadt der Kiewer Rus (Kiewer Reich); 1240 mongolisch (zerstört), 1322–1569 litauisch, dann polnisch, 1654 russisch, wurde 1934 Hauptstadt der Ukraine.
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