Lexikon
Knochenmarkentzündung
Osteomyelitisakute oder chronische Entzündung des Knochenmarks, meist unter Beteiligung des Knochengewebes und der Knochenhaut, durch Verschleppung von Bakterien (meist Staphylococcus aureus) aus Infektionsherden im Körper auf dem Blutweg oder durch Infektion bei einem offenen Bruch oder einem chirurgischen Eingriff durch Krankenhauskeime (Staphylokokken). Eine Knochenmarkentzündung geht mit Fieber, Schüttelfrost, starken Schmerzen, Schwellung über dem erkrankten Knochen und Eiterung einher. Zur Behandlung werden nach operativer Säuberung und Einlage einer Saug-Spül-Drainage intravenös hochdosiert Antibiotika verabreicht.
Wissenschaft
Evolution im Eiltempo
Der Mensch treibt ungewollt die Evolution von krank machenden Keimen an. Medikamente verlieren dadurch erschreckend an Schlagkraft. Nicht nur bei Antibiotika, auch in der Krebsmedizin braucht es neue Strategien. von SUSANNE DONNER Wer die Evolution hautnah erfahren will, muss ins Museum gehen, so heißt es immer. Die Entwicklung...
Wissenschaft
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...