Lexikon
Laos
Wirtschaft und Verkehr
Trotz reicher natürlicher Ressourcen ist Laos wirtschaftlich wenig entwickelt. Seit 1975 wurden Teilbereiche der Wirtschaft verstaatlicht, doch bemühen sich die Regierungen seit Mitte der 1980er Jahre um eine zunehmende Privatisierung und Anwerbung ausländischer Investoren.
Obwohl nur ein kleiner Teil des Landes landwirtschaftlich nutzbar ist, bildet der Agrarbereich den wichtigsten Wirtschaftszweig. Hauptanbauprodukt ist Reis. Der Holzeinschlag wird staatlich kontrolliert, doch werden viele Edelhölzer, darunter Teak, illegal geschlagen. Die Bodenschätze (u. a. Gold, Zinn, Kupfer und Erdöl) werden kaum genutzt. Wachsende Bedeutung kommt der Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken zu. Stromexporte machen mehr als ein Viertel des laotischen Außenhandelsvolumens aus. Die Industrie ist noch wenig entwickelt. Eine der Ursachen hierfür ist die unzureichend ausgebaute Infrastruktur. Der Mekong ist die wichtigste Verkehrsader, allerdings verhindern Stromschnellen eine durchgehende Schifffahrt. Eisenbahnen fehlen ganz. Von den 33 000 km Straßen sind weniger als die Hälfte befestigt. Wachsende Bedeutung hat der inländische Luftverkehr.
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