Lexikon
Lerntheorien
Theorien der Lernprozesse: 1. Die Kontiguitätstheorie von Edwin Ray Guthrie (* 1886, † 1959) geht davon aus, dass ein Reiz, der einen Organismus trifft, während dieser eine Bewegung ausführt, damit zu einem Auslöser für diese Bewegung wird. 2. Die Theorie der Verstärkung von Reaktionstendenzen von Clark Leonhard Hull (* 1884, † 1952) gründet auf dem „Effekt-Gesetz“ von E. L. Thorndike: „Akte, auf die Zustände folgen, die ein Lebewesen nicht zu vermeiden, sondern eventuell herbeizuführen und zu erhalten trachtet, werden ausgewählt und fixiert.“ 3. Im Zentrum der Orientierungstheorie von Edward Chace Tolman (* 1886, † 1959) steht der Begriff der Erwartung, durch den zwei Reizgegebenheiten miteinander verbunden werden: die momentane Situation und die darauf folgende.
Wissenschaft
Neuer Ansatz für Breitband-Wirkstoffe gegen Viren
Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie ist klar: Viren können die globale Gesundheit bedrohen und schwere wirtschaftliche Schäden anrichten. Bislang müssen antivirale Therapien jedoch spezifisch auf den jeweiligen Erreger zugeschnitten werden – ein zeitaufwendiger Prozess. Abhilfe schaffen könnten Breitband-Medikamente, die gegen...
Wissenschaft
Risikofaktor Luft
Das Vergessen im Alter wird von Feinstaub beschleunigt. Wie wirken Schadstoffe auf das Gehirn? von SUSANNE DONNER Anfangs war es nur eine Ahnung, dass etwas nicht stimmte. Die Mutter suchte nachts unentwegt die Toilette auf und vergaß am stillen Örtchen, dass sie ins Bett zurückkehren sollte, und geisterte im Haus herum. Später...