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Lerntheorien

Theorien der Lernprozesse: 1. Die Kontiguitätstheorie von Edwin Ray Guthrie (* 1886,  1959) geht davon aus, dass ein Reiz, der einen Organismus trifft, während dieser eine Bewegung ausführt, damit zu einem Auslöser für diese Bewegung wird. 2. Die Theorie der Verstärkung von Reaktionstendenzen von Clark Leonhard Hull (* 1884,  1952) gründet auf dem „Effekt-Gesetz“ von E. L. Thorndike: „Akte, auf die Zustände folgen, die ein Lebewesen nicht zu vermeiden, sondern eventuell herbeizuführen und zu erhalten trachtet, werden ausgewählt und fixiert.“ 3. Im Zentrum der Orientierungstheorie von Edward Chace Tolman (* 1886,  1959) steht der Begriff der Erwartung, durch den zwei Reizgegebenheiten miteinander verbunden werden: die momentane Situation und die darauf folgende.

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