Lexikon
Malawi
Wirtschaft und Verkehr
Malawi gehört zu den 15 ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von internationaler Hilfe abhängig. Bemühungen, die wirtschaftliche Entwicklung des hoch verschuldeten und an Ressourcen armen Binnenstaates voranzutreiben, blieben bislang ohne durchgreifenden Erfolg.
Wichtigster Wirtschaftsbereich ist der Agrarsektor. Auf etwa einem Viertel der Landfläche werden in kleinbäuerlichen Betrieben zur Deckung des Eigenbedarfs Mais, Reis, Hirse, Maniok und Hülsenfrüchte angebaut. Tabak, Tee und Zuckerrohr für den Export wachsen überwiegend auf Großplantagen, die meist im Besitz von Ausländern sind. Durch die Subventionierung von Düngemitteln konnte die Getreideproduktion erheblich gesteigert werden. Der Fischfang im Malawisee dient fast ausschließlich der Selbstversorgung.
Abgesehen von Uran, Kalkstein und Bauxit fehlen abbauwürdige Bodenschätze. Die Uranerzlagerstätten werden seit 2008 von einem australischen Unternehmen erschlossen. Die ohnehin mäßig entwickelte Industrie konzentriert sich auf die Verarbeitung von Agrarprodukten.
Die Verkehrsinfrastruktur ist – besonders im Norden – noch unzureichend. Zwei für den Außenhandel wichtige Bahnstrecken verbinden das Binnenland mit den Seehäfen Beira und Nacala in Mosambik.
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