Lexikon
Mạna
[
das; polynesisch, „wirksam“
]im Glauben der Südseevölker eine übernatürliche,
außerordentlich wirksame unpersönliche Kraft, die hervorragenden
Personen (Häuptlingen, tapferen Kriegern, Priestern, Ärzten), Tieren,
Pflanzen, Geistern oder Dingen innewohnt und übertragbar sein soll. Entsprechende
Vorstellungen finden sich im Manitu der Algonkin-Indianer und im Orenda der Irokesen. Die angemessenere Bezeichnung für Mana-Glaube ist Dynamismus. Mana spielt in der Psychoanalyse bei S. Freud und C.
G. Jung als psychische Energie eine wichtige Rolle.
Wissenschaft
Frühwarnung vorm Bergsturz
Die Schweizer Berge stehen unter steter Beobachtung – erst recht nach dem Bergsturz von Blatten im Mai. Satelliten registrieren feinste Bewegungen im Gelände. Legen sie an Tempo zu, kommen weitere Techniken ins Spiel. Das soll die Menschen schützen. von CHRISTIAN BERNHART Als die rund 300 Bewohner des Dorfes Blatten im Walliser...
Wissenschaft
CO2-Fußabdruck von Reichen wird unterschätzt
Durchschnittlich 10,3 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr verursachen die Deutschen pro Kopf. Aber wie verteilen sich die individuellen CO2-Emissionen auf die verschiedenen Einkommensgruppen? Diese Frage – angepasst auf das jeweils eigene Land – haben Forschende jeweils 1000 Menschen aus Dänemark, Indien, Nigeria und den USA gestellt....