Lexikon
Marco Polo in China
Nach fünfzehn weiteren Meilen trifft man in Fugiu ein... Ein Fluß von etwa einer Meile Breite fließt durch die Stadt. In den Werften der Stadt werden zahlreiche Schiffe hergestellt, die den Handel zu Fluss bewerkstelligen. Zucker, Edelsteine, Perlen bilden die Haupthandelsgüter, wegen deren die Kaufleute sogar aus Indien kommen. Der Hafen Zaiton am Meer ist nicht weit von dieser Stadt entfernt. Die kostbarsten Dinge kommen dort aus Indien an. Zu essen gibt es hier genug, denn es gibt viele Gärten und Obstpflanzungen. Alles ist so gut geordnet, dass man nur staunen kann...
Es ist gleichzeitig der Haupthafen der Provinz Mangi. Hier liegt eine unglaubliche Zahl von Schiffen, die von hier aus in die gesamte Provinz fahren. Einem Schiff, das mit Pfeffer beladen in Alexandria ankommt, um das Abendland zu versorgen, entsprechen hier vielleicht fünfzig Schiffe, denn es ist einer der größten Häfen der Welt, wo die meisten Waren umgeschlagen werden. Der Großkhan verdient an diesem Hafen ungeheure Summen, denn von allen hier abgeschlossenen Geschäften erhält er zehn Prozent an Steuern. Die Frachtgebühr kostet bei feinen Waren dreißig Prozent, bei Pfeffer vierundvierzig...
Es gibt in der Provinz eine Stadt namens Teugnise, in der sehr schönes Porzellan zu Vasen und Geschirr verarbeitet wird. Seine Qualität wird sonst nirgends erreicht, weshalb es auch einen Exportartikel darstellt. Für einen venezianischen Groschen kann man bereits drei sehr schöne Stücke erhalten. "
Hurrikans treten im Nordatlantik immer öfter in Gruppen auf
Tropische Wirbelstürme wie Taifune oder Hurrikans können in Gruppen vorkommen und dann kurz nacheinander auf dieselbe Küstenregion treffen. Das macht sie besonders zerstörerisch und gefährlich. Im Nordatlantik sind solche Cluster in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden, im Nordwestpazifik hingegen seltener, zeigt eine neue...
Rätselhafter Gammablitz
Fraß ein Schwarzes Loch einen Stern von innen auf? von RÜDIGER VAAS Kosmische Gammastrahlen-Ausbrüche, kurz GRBs oder Gammablitze genannt, zeigen sich ungefähr einmal am Tag irgendwo am Himmel. Sie dauern höchstens wenige Minuten und entstehen bei der Kollision von Neutronensternen oder der Detonation massereicher Sterne. Nun hat...