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LEXIKON

Miyazaki

[-zaki]
Hayao, japanischer Zeichentrickfilmregisseur und- produzent, * 5. 1. 1941 Tokyo; studierte zunächst Politik- und Wirtschaftswissenschaften. Miyazaki begann seine Filmkarriere 1963 als Zeichner für das Trickfilmstudio Toei Douga. 1979 realisierte er seinen ersten Animationsfilm als Regisseur („Das Schloss des Cagliostro“). Der Durchbruch gelang Miyazaki 1984 mit dem Film „Nausicaä aus dem Tal der Winde“, der auf einem von ihm zuvor veröffentlichten Manga basierte. 1985 entstand das Studio Ghibli, mit dem Miyazaki zum führenden Anime-Regisseur und Produzenten (Anime) Japans aufstieg, der auch international künstlerische Anerkennung gewinnen konnte und große kommerzielle Erfolge verzeichnete. Seine Werke, in denen moderne Verfahren der Computeranimation und traditionelle Animationstechnik in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, verbinden Motive der japanischen Geschichte und Mythologie mit Elementen westlicher Fantasy-Literatur. Dabei wird häufig die Bedeutung der Wechselbeziehung von Mensch und Natur thematisiert. Filme u. a.: „Das Schloss im Himmel“ 1986; „Mein Nachbar Totoro“ 1988; „Porco Rosso“ 1992; „Prinzessin Mononoke“ 1997; „Chihiros Reise ins Zauberland“ 2001; „Das wandelnde Schloss“ 2004; „Ponyo on the Cliff by the Sea“ 2008.
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